Category: Debattierförderung

  • Jetzt für Trainerausbildung bewerben

    Jetzt für Trainerausbildung bewerben

    Seit 2014 bildet der VDCH unter der Leitung von erfahrenen Master-Trainer*innen Debattiertrainer*innen aus. Seit 2017 läuft die Ausbildungsorganisation unter dem Dach der Deutschen Debattiergesellschaft. In diesem Jahr wird das Projekt im Rahmen von „Empower youth to debate across Europe!“ durch das EU-Programm Erasmus+ gefördert.

    Die Ausbildung verfolgt zwei Ziele: Einerseits die Ausbildungssituation in den Clubs im VDCH-Land nachhaltig zu verbessern und andererseits Multiplikator*innen auszubilden, die das Debattieren weiter in die Gesellschaft tragen, z.B. über Debattier-Seminare an Hochschulen.

    Ab sofort könnt ihr euch wieder zu Debattiertrainer*innen ausbilden lassen – bewerbt euch für die Teilnahme an der Ausbildung! 

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    Zielgruppe

    Die DDG-Trainer*innenausbildung richtet sich an alle Debattierbegeisterten, die bereits einige Erfahrung im Debattieren und Jurieren gesammelt haben und diese Erfahrung nun als qualifizierte Debattiertrainer*innen weitergeben möchten. Alle Interessierten sollten die Bereitschaft mitbringen, als Multiplikator*innen nicht nur in ihren eigenen Clubs, sondern auch für andere Debattierclubs und externe Zielgruppen Debattiertrainings anzubieten, z.B. an Schulen oder Unis. Die Ausbildung ist auf maximal 16 Teilnehmende beschränkt. Bewerben können sich Mitglieder aller Clubs in VDCH-Land.

    Lerninhalte

    Die Ausbildung befähigt zur selbständigen Konzeption und Durchführung von Debattiertrainings. Gegenstand der Ausbildung sind zum einen theoretische Grundlagen zu Trainingsprozessen (z.B. Lerntheorien, Theorien der Didaktik, Reflexion über die Rolle der Trainierenden), zum anderen Methoden der praktischen Trainingsgestaltung (z.B. Übungskonzeption, Interaktion mit Teilnehmenden, Feedback geben). Daneben werden auch spezifische Fertigkeiten für Debattiertrainings geschult.

    Aufbau

    Die Trainerausbildung besteht aus fünf Phasen:

    1. Selbststudium und Durchführung einer kurzen Übung im eigenen Club
    2. Modul 1: Präsenzwochenende (11.-13. Oktober 2019)
    3. Probetraining nach eigenem Konzept (zwischen Modul 1 und Modul 2)
    4. Modul 2: Präsenzwochenende (10.-12. Januar 2020)
    5. Zertifizierungstraining mit einem/einer Prüfer*in nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung

    Die Master-Trainer*innen sind professionelle Rhetoriktrainer*innen, die auch auf reichhaltige Erfahrung als Redner*innen und Juror*innen im Hochschuldebattieren zurückblicken können. Für diesen Ausbildungsgang konnten wir als Master-Trainer*in gewinnen:

    • Andreas Dreher
    • Christoph Saß
    • Jule Biefeld
    • Julian Staudt
    • Pegah Maham
    • Peter Giertzuch
    • Sarah T. P. Andiel (Ausbildungsleitung und Supervision)

    Teilnahmebeitrag

    Dank der Förderung durch die DDG und Erasmus+ können wir Euch die Trainingsausbildung zum Teilnahmebeitrag von 150,-€ anbieten (bei Buchung über euren Club 200€). Darin enthalten sind:

    • Unterkunft und Verpflegung während der beiden Präsenzwochenenden (je zwei Übernachtungen)
    • Fahrtkosten zu den Präsenzwochenenden (Diese werden zu 50-90% erstattet. Die Höhe der Erstattung ist abhängig davon, wie die Gesamtfahrtkosten aller Beteiligten ausfallen.)

    Der Teilnahmebeitrag soll kein Hindernis sein, an der Ausbildung teilzunehmen. Auf Anfrage kann daher der Teilnahmebeitrag nach Prüfung des Sachverhalts reduziert werden, z.B. für BAFöG-Empfänger.

    Bewerbung

    Eine Bewerbung für die Ausbildung ist ab sofort online möglichDie Bewerbungsfrist endet am 31. August 2019.

    Aufgrund der auf 16 Personen beschränkten Teilnehmendenzahl erfolgt gegebenenfalls eine Auswahl auf Basis der Bewerbungsunterlagen. Zu diesem Zweck werden die Bewerbungen anonymisiert an die Master-Trainer*innen weitergeleitet.

    Rückfragen

    Rückfragen zur Ausbildung könnt ihr an per E-Mail an training@vdch.de sowie telefonisch an Sarah T. P. Andiel (+49 176 23177297) richten.

  • Feiert mit der DDG den World Speech Day am 15.03.2019!

    Feiert mit der DDG den World Speech Day am 15.03.2019!

    Öffentlich reden zu können, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten unserer demokratischen Gesellschaft. Wir glauben, die ganze Welt profitiert wenn Menschen zusammen kommen und Reden halten. Sich auseinander setzen, und auch so Diskutiren. Deshalb laden wir euch ein, mit uns den Welttag der öffentlichen Rede, den World Speech Day am 15. März 2019, zu feiern! 

    Wie feiern wir den World Speech Day? 

    In mittlerweile über 100 Ländern auf der ganzen Welt finden sich am 15. März Menschen zusammen, die das Reden halten trainieren und dann selbst vor Publikum sprechen. Deutschland ist dieses Jahr erstmalig dabei. Geplant sind Workshops, 5-Minuten-Reden und ein OpenMic. Das Event ist öffentlich, die Presse wird eingeladen. Der WSD steht dieses Jahr unter dem Thema „World Citizen – It‘s a state of mind“. 

    Wo feiern wir den World Speech Day? 

    In eurem Club! Alles, was ihr braucht, ist ein Raum – euer üblicher Trainingsraum genügt völlig, es darf aber natürlich gerne auch etwas extravaganteres sein. So feiern wir die Kunst der öffentlichen Rede im ganzen VDCH-Land gleichzeitig! 

    Der WSD 2019 gemeinsam feiern mit der DDG

    Wie unterstützt uns dabei die DDG? 

    Für die Planung und Gestaltung des Events gibt es ausführliche Unterlagen zur Orientierung auf http://www.worldspeechday.com/ sowie einen kurzen Leitfaden zur Organisation und eine vorgefertigte Pressemitteilung von der DDG für euren Presseverteiler. 

    Geld gibt’s natürlich auch: 50,- € pro Club könnt ihr beantragen. (Wir gehen davon aus, dass ihr als Club kostenlos an Räume kommt. Ihr könnt das Geld gerne für Getränke und Snacks verwenden. 

    Tipp: Zusätzlich könnt ihr natürlich Fahrtkosten für Trainer über die DDG beantragen, sofern sie öffentliche Workshops anbieten. Dieser Antrag muss bis 2 Wochen vor dem Workshop eingereicht werden, also ebenfalls bis zum 28.02.2019. 

    Warum sollten wir den World Speech Day feiern? 

    Der World Speech Day hat das Potenzial, die Aufmerksamkeit einer breiteren Öffentlichkeit und der Presse zu erhalten. Zudem zeigen wir mit dem Event zum WSD, dass es beim Debattieren um mehr geht als nur um Turniersport: Um die Fähigkeit, andere Menschen durch öffentliche Rede von seinen Ideen zu begeistern. Das Projekt unterstützt damit die gesellschaftliche Relevanz des Debattierens. T

    Was müssen wir dafür tun? 

    Euer Event muss am 15.03.2019 stattfinden und öffentlich sein. Damit die 50,- € auf eurem Club-Konto landen, bitten wir euch, Teilnehmerstimmen, Fotos und/oder Videos zum Event bei der DDG einzureichen; diese werden dann für eine Pressemeldung sowie für Berichte im Newsletter und auf der DDG-Homepage verwendet. Eine Quittung über eure Ausgaben ist nicht notwendig. 

    Ihr möchtet den World Speech Day mit uns feiern? Dann schreibt gleich an

    • Sarah T. P. Andiel, deutsche Botschafterin des World Speech Day 
    • bis zum 28.02.2019 
    • Unter training@vdch.de 

    Bewerbungsschluss ist der 28.02.2019. Ihr erhaltet innerhalb von 24 Stunden Bescheid, ob ihr die Förderung erhaltet. Die DDG hat aktuell ein Budget für 10 Clubs eingeplant; die Vergabe der Förderung erfolgt nach dem Eingang eures Antrags.

    Viel Spaß beim #WorldSpeechDay !

  • DDG-Initiativfond – Jetzt bewerben!

    DDG-Initiativfond – Jetzt bewerben!

    Wie in jedem Jahr gibt die DDG euch die Gelegenheit, Projekte und Ideen umzusetzen, die ihr schon immer mal umsetzen wolltet. Dazu hat sie einen Fördertopf, den so genannten Initiativfond gegründet. Ihr könnt euch als Einzelperson (sofern ein Club euch unterstützt) oder als Club selbst bewerben. Dazu müsst ihr kein DDG-Mitglied sein – das war und ist nie die Idee der DDG gewesen. Wir wollen die Szene fördern und natürlich auch all diejenigen, die sich noch nicht in unser Mitgliederbuch eingetragen haben.

    Was kann gefördert werden? 

    Im Endeffekt alles, was innovativ ist und einen Mehrwert über einen einzelnen Club hinaus hat. Der Initiativfond ist extra nicht dazu gedacht, beispielsweise Einsteigerabende oder ähnliches zu finanzieren. Dafür gibt es andere Fördertöpfe. Beim Initiativfond geht es darum, neue Ideen auszutüfteln, von denen hinterher möglichst viele Leute profitieren. Ein Beispiel: im letzten Jahr hat der DCH eine Debate Academy veranstaltet, die initiativ von der DDG unterstützt wurde.

    Im Jahr 2016 profitierten diese Menschen von der Förderung der DDG und durch das Engagement begeisterter Organisatoren.

    Es gibt nur wenige Förderkriterien zu beachten:
    – Wir erwarten eine gute Idee, kompetente Planung und verantwortungsvolle Organisation.
    – Die maximale Fördersumme ist 500 Euro
    – Man muss nicht DDG-Mitglied sein, um sich bewerben zu können.
    – Es muss mind. einen VDCH-Club geben, der die Verantwortung für das Projekt übernimmt.
    – Das Projekt muss ein Jahr nach Bewilligung abgeschlossen und abgerechnet sein. Danach verfällt die Förderzusage.

    Was muss ich tun? 

    Füllt das Bewerbungsformular (siehe unten) bis zum 15.02. aus und sendet es an initiativfonds@deutsche-debattiergesellschaft.de. Anschließend wird euer Projekt im Vorstand der DDG beraten und wir teilen euch anschließend mit, ob wir euch mit 500€ unterstützen. Im Nachhinein benötigen wir eine Abrechnung, als eine Kostenaufstellung, von euch. Das ist wichtig, denn ansonsten können wir euch kein Geld auszahlen. Es sollte euch aber nicht abschrecken, denn auch wenn Zahlen immer gefährlich aussehen, sind Abrechnungen gar nicht so furchterregend, wie sie erscheinen. Bei Fragen helfen wir euch natürlich gerne weiter.

     

  • Ausbildung zum/-r Master-Trainer/-in

    Ausbildung zum/-r Master-Trainer/-in

    Du hast Lust, Debattier*innen dabei zu begleiten, Trainer*in zu werden? Dann lass dich zum/zur Master-Trainer*in ausbilden! Über das Erasmus+-Projekt “Empower Youth to Debate Across Europe” (mehr Infos hier) hat die DDG die Möglichkeit, insgesamt 4 Personen zu Master-Trainer*innen auszubilden. Idealerweise hast du die VDCH-Trainerausbildung erfolgreich absolviert, willst deine Fähigkeiten als Trainer*in weiterentwickeln und möchtest in Zukunft das Train-the-Trainer-Projekt als Master-Trainer*in unterstützen.

    Zielsetzung und Inhalte der Master-Trainer-Ausbildung

    Die Master-Trainer-Ausbildung befähigt dich, ein vorgegebenes Ausbildungskonzept für Debattiertrainer*innen durchzuführen. Die dreitägige Ausbildung vermittelt die dafür notwendigen pädagogischen Grundlagen unter der Leitung von Sarah und Thore Andiel.

    Nachdem du zu den Inhalten und dem Konzept geschult wurdest, bildest du gemeinsam mit erfahrenen Master-Trainer*innen in der 6. Ausbildungsrunde Train-the-Trainer (voraussichtlich September 2019, Januar 2020) Debattiertrainer*innen im deutschsprachigen Raum aus. Du hast außerdem die Möglichkeit, in anderen Partnerorganisationen als Master-Trainer*in tätig zu werden.

    Die Ausbildung findet auf Englisch statt. Alle Kosten (Unterkunft, Reise, Verpflegung) werden vom Projekt übernommen.

    Termine:

    • Ausbildungsgang 1: 02.-04. November 2018, Bratislava, Slowakei (2 Ausbildungsplätze)
    • Ausbildungsgang 2: im Juli 2019 (t.b.a.), Rumänien (2 Ausbildungsplätze)

    Kriterien für die Bewerbung:

    • 3 Jahre Debattiererfahrung
    • VDCH-zertifizierte*r Trainer*in (oder vergleichbar)
    • 20 Debattiertrainings gehalten
    • Bereitschaft, als Master-Trainer an der Trainerausbildung von VDCH und DDG im
      Ausbildungsgang (Herbst 2019/Frühjahr 2020) mitzuwirken

    Du hast Interesse an der Master-Trainer-Ausbildung? Dann bewirb dich bis zum 30.09.2018mit einem kurzen Motivationsschreiben und Angaben zu deiner Debattier- und Trainingserfahrung bei: Thore Andiel (t.andiel@deutsche-debattiergesellschaft.de).

     

    [Download] Hier findest du die Ausschreibung mit genaueren Informationen zur Ausbildung und wie du dich bewerben kannst. [/Download]

  • Anton Leicht aus Münster ist diesjähriger DDG-Nachwuchspreisträger

    Anton Leicht mit dem Wanderpokal des Nachwuchspreises auf der DDM 2018 in Jena (Foto: Stiel)

    Zum 15. Mal vergab die Deutsche Debattiergesellschaft als Alumni- und Förderverein des Debattierens in diesem Jahr ihren Nachwuchspreis an ein besonderes Redetalent auf der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft. Etwa 40 DDG-Mitglieder beteiligten sich auf der DDM 2018 in Jena an dem Auswahlverfahren, das traditionell nur ein einziges Kriterium hat: Der Nachwuchspreis wird an eine Person verliehen, die jünger als 23 Jahre ist. Die Diskussion weiterer Kriterien, wie die Gewichtung verschiedener rednerischer Qualitäten, die Häufigkeit der bisherigen Turnierteilnahmen oder das Engagement für die Debattierszene ist der individuellen Entscheidung der DDG-Mitglieder überlassen.

    Trotzdem wurde über die richtigen Kriterien und die potentiellen Kandidatinnen und Kandidaten für den Preis natürlich auch in diesem Jahr wieder leidenschaftlich gestritten. In drei Runden traf sich das Konklave in den Pausen der DDM, um über die richtige Wahl zu debattieren. Von einer anfänglich 12 Personen umfassenden Vorschlagsliste wurden nach und nach die Kandidaten für die Endauswahl ausgesiebt. Am Ende stimmten die Teilnehmer des Konklaves in geheimer Abstimmung ab und entschieden sich für Anton Leicht, 19 Jahre aus Münster.

    Anton hatte sich schon zu Beginn der DDM als einer der Anwärter auf den Preis herauskristallisiert. Sein Name wurde mit Abstand am häufigsten genannt, wenn die Sprache auf mögliche Preisträger oder Preisträgerinnen kam. Aus gutem Grund: Obwohl er erst seit einem halben Jahr im Debattierclub Münster debattiert, konnte er argumentativ und inhaltlich mühelos mit den erfahrensten Rednerinnen und Rednern der DDM 2018 mithalten. Seine Reden zeichnen sich durch eine große inhaltliche Tiefe, präzise formulierte Argumente und große rednerische Sicherheit aus. Er bewegt sich strategisch und inhaltlich selbstbewusst in den Debatten und identifiziert sehr schnell die wichtigsten Argumente und Streitpunkte der Debatten.

    Auf der DDM in Jena breakte Anton mit seiner Teampartnerin nach den Vorrunden auf dem 11. Platz ins Viertelfinale und danach ins Halbfinale. Das alles war für die DDGler Nachweis genug: Anton ist der richtige Preisträger im Jahr 2018 – und wir freuen uns darauf, ihn auf dem Masters‘ Cup in Eisenach am 6. Oktober als Redner wiederzusehen.

  • 3 Projekte im Initiativfonds gefördert

    Zum zweiten Mal fördert die DDG über ihren Initiativfonds innovative Projekte der Debattierclubs.  Zusätzlich zu den DDG-Förderlinien für Turniere, Seminare und junge Clubs können mit dem Initiativfonds auch freie Aktivitäten in den Genuss der Unterstützung der Alumni und Förderer kommen. 700€ stehen dazu in diesem Jahr zur Verfügung.

    Im Februar hatte der Vorstand eine Ausschreibung für die Förderung veröffentlicht. Die Projekte sollen einen strukturellen Beitrag zur Entwicklung der Debattierszene leisten und bis zum Sommer umgesetzt sein. Insgesamt hatten sich vier Projekte für die Förderung beworben, von denen drei gefördert werden:

    Bereits im letzten Jahr wurde das Projekt „Think Tank: Evaluation und Entwicklung des Jurierens“ gefördert, das Patrick Ehmann und Daniil Pakomenko initiiert haben. Der Think Tank, der inzwischen unter dem Dach des VDCH durchgeführt wird, ist bei seinen ersten beiden Veranstaltungen auf eine gute Resonanz gestoßen und hat wichtige Debatten angestoßen. Mit einer dritten und abschließenden Veranstaltung sollen diese Debatten nun zu Ergebnissen geformt und zu einem Abschluss gebracht werden. Dazu wird das Projekt ein zweites Mal aus dem Initiativfonds gefördert. Die DDG unterstütz die Serie der Think Tanks so insgesamt mit 1200 Euro.

    Außerdem gefördert wird das Forum Diversität, das Pegah Maham als VDCH-Beirätin für Equity und Fairness im Juni in Zusammenarbeit mit dem Debattierclub Göttingen veranstalten möchte. Das Forum soll Clubvertreter für ein Wochenende mit Seminarcharakter zusammenführen, um darüber nachzudenken, wie das Debattieren in Deutschland vielfältiger werden kann.  Die DDG fördert das Forum als Beitrag zu der seit einiger Zeit aktiv geführten Debatte um ein möglichst vielfältiges Debattieren. Das Forum wird ebenfalls vom Debattierclub Göttingen finanziell unterstützt.

    Schließlich unterstützt die DDG den Debattierclub Magdeburg bei der Ausrichtung der Debattierakademie Magdeburg, die im April stattfinden soll und für fortgeschrittene Einsteiger eine Vorbereitung auf die Regionalmeisterschaften bieten soll. Die Akademie soll für Redner aus ganz Deutschland offen stehen.

    Trotz der knappen Ausschreibungsfrist, so DDG-Vorstandsmitglied Thore Wojke, habe man eine Reihe qualitativ hochwertiger Bewerbungen bekommen: “Das zeigt, dass der DDG-Initiativfonds inzwischen gut in der Szene verankert ist.” Außerdem wies Thore nochmals auf die offenen Förderlinien für junge Clubs/Clubneugründungen und für Debattierseminare hin. In beiden Fördertöpfen sei bis Sommer noch Geld für mehrere Förderungen abrufbar. Wer also Fahrtkosten für einen Trainer oder als junger Club Kosten für Werbemaßnahmen fördern lassen möchte, solle sich die Förderbedingungen nochmals anschauen. 

  • Die DDG fördert neue Ideen: Der Initiativfonds

    Die DDG fördert neue Ideen: Der Initiativfonds

    Zum zweiten Mal fördert die DDG über einen Initiativfonds innovative Projekte der Debattierclubs. Damit Zusätzlich zu den Förderlinien für Turniere, Seminare und junge Clubs können so auch freie Initiativprojekte in den Genuss der Unterstützung der Alumni und Förderer kommen. 1300€ stehen dazu in diesem Jahr zur Verfügung.

    Im Februar hatte der Vorstand eine Ausschreibung für die Förderung veröffentlicht. Die Projekte sollen einen strukturellen Beitrag zur Entwicklung der Debattierszene leisten und bis zum Sommer umgesetzt sein. Insgesamt hatten sich sechs Projekte für die Förderung beworben, von denen vier gefördert werden:

    Mit ihrem Projekt „Think Tank: Evaluation und Entwicklung des Jurierens“ wollen Patrick Ehmann und Daniil Pakhomenko unter dem Dach des VDCH etwa 20 erfahrene und aufstrebende Juroren für ein Wochenende zusammenbringen und über die Situation des Jurierens im deutschsprachigen Raum diskutieren. Am Ende sollen Pläne zur Weiterentwicklung und eine Dokumentation zu Fragen wie den Aufgaben von Chefjuroren, Möglichkeiten und Grenzen des Jurorenfeedbacks und der allgemeinen Förderung der Jurierqualität veröffentlicht werden.

    Mit einem „Rhetorik Slam“ geht der Debattierclub Soapbox Friedrichshafen neue Wege, um Aufmerksamkeit für Rhetorik und das Debattieren in der Stadt Friedrichshafen zu erzeugen. Die an Poetry Slams angelehnte Veranstaltung soll den Auftakt zu einer regelmäßigen Veranstaltungsreihe bilden. Gefördert wird dieses Projekt aufgrund seines innovativen Charakters. Nach dem Event soll eine Best-Practice-Dokumentation für andere Debattierclubs entstehen.

    Mit zwei „Netzwerktreffen“ in Ostdeutschland und im Nordwesten wollen die Berlin Debating Union, die Debattiergesellschaft Jena und die Hanse Debating Union den Austausch Vernetzung der Debattierclubs in den beiden Regionen fördern und zur Stärkung des Debattierens dort beitragen. Dabei sollen strukturelle Schwierigkeiten des Debattierens in Ostdeutschland sowie in Niedersachsen/Ruhrgebiet zur Sprache kommen. Die Clubs in der Region sollen sich vernetzen und gemeinsame Aktionen planen.

    Thore Wojke, im Vorstand der DDG für den Initiativfonds zuständig, freut sich über die hohe Qualität aller eingereichten Anträge und betont: “Von den vier ausgewählten Projektvorschlägen erhoffen wir uns nachhaltige Impulse für das deutschsprachige Debattieren.“

  • Neue Fördermöglichkeiten für das Debattieren

    2014 Thore Förderprogramme
    Thore Wojke stellt die DDG-Förderprogramme vor und sagt dazu: Wir sind alle eine große Familien (c) Team Pretty Pictures

    Der Vorstand der Deutschen Debattiergesellschaft hat beschlossen, in dieser Saison die Förderung für das studentische Debattieren auszubauen. Folgende Fördermöglichkeiten stehen den Clubs offen:

    Förderung von Clubgründungen: 

    1. Wer einen Club gründet oder wiederbelebt, kann 100 Euro Unterstützung für Mitgliederwerbung bekommen.
      – Zu beantragen beim VDCH (Tobias Kube, tobias.kube@vdch.de).
    2. Förderung von Debattiertrainings:
      Wer einen externen Trainer einlädt, um ein Debattiertraining oder Debattierseminar zu veranstalten, kann dazu 100 Euro Unterstützung für die Fahrtkosten bekommen – und Hilfe bei der Trainersuche.
      – Zu beantragen bei der DDG (Thore Wojke, t.wojke@deutsche-debattiergesellschaft.de).
    3. Förderung von FDL-Turnieren:
      Turniere in der FDL werden pauschal mit 100 Euro unterstützt.
      – Zu beantragen bei den FDL-Koordinatoren (Philipp Schmidtke, debattierliga@gmail.com).
    4. Förderung der Achten Minute
      Die Achte Minute wird von der DDG als Mit-Herausgeber wie auch schon in den Vorjahren finanziell mit einem eigenen Budget unterstützt.
    5. Förderung für ZEIT DEBATTEN und Regios sowie DDM
      Wie auch in den letzten Jahren wird die DDG einen DDG-Galaabend ausrichten und diesen finanziell kräftig unterstützten. Außerdem erhalten die Ausrichter in der ZEIT-DEBATTEN-Serie organisatorische und finanzielle Unterstützung.
      – Der Ansprechpartner dazu in der DDG: Philipp Stiel (p.stiel@deutsche-debattiergesellschaft.de)
    6. Im Laufe der Saison wird die DDG außerdem einen Initiativfonds ausschreiben, für den Projekte vorgeschlagen werden können.
      – Ansprechpartner dazu in der DDG: Thore Wojke.
    Bei Fragen zu den einzelnen Programmen stehen die oben genannten Personen als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Ausbau der Förderprogramme in Höhe von insgesamt 6000 Euro wurde durch eine Beitragserhöhung für die rund 200 Mitglieder möglich, die 2013 beschlossen wurde.
  • Spendenaufruf: Unterstützen Sie die Weltmeisterschaft in Berlin und das Onlinemagazin Achte Minute

    Die Debattierweltmeisterschaft 2013 wird in Berlin veranstalten. Die erfolgreiche Bewerbung um das prestigeträchtige Turnier war auch dank der DDG möglich: Mit 1.000 Euro unterstützte die DDG den „bid“. Die Spende ergänzte ein Zuwendung der Wochenzeitung DIE ZEIT, die die Berliner Bewerbung mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro überhaupt erst ermöglichte.

    Auch jetzt, nachdem Berlin den Zuschlag für die „Worlds“ bekommen hat, will die DDG dem Verein weiter dabei helfen, das größte Debattierturnier, das je auf deutschem Boden stattgefunden hat, Wirklichkeit werden zu lassen. Viele DDG-Mitglieder sind in das Organisationskommittee eingebunden und auch finanzielle Hilfe ist hocherwünscht. Wer die WUDC 2013 in Berlin unterstützen möchte, kann eine zweckgebundene Spende mit dem Verwendungszweck „WUDC 2013 Berlin“ an die DDG überweisen. Je nach Gesamthöhe der eingegangene Spenden wird die DDG dann einen oder mehrere Aspekte der WUDC fördern können.

    Die Achte Minute soll multimedial(er) werden – und Sie können das Magazin dabei unterstützen. Die gemeinsamen Herausgeber der Achten Minute, VDCH und DDG, möchten das Magazin weiter voranbringen und mit einer Digitalkamera dafür sorgen, dass künftig mehr Filmprojekte verwirklicht werden können. Spenden Sie zweckgebunden für eine Kamera, damit die ehrenamtliche Berichterstattung ausgebaut werden kann. So könnten Videointervies, Videoberichte und Mitschnitte von Finaldebatten künftig zum Standard werden. Eine Spende mit dem Verwendungszweck “Achte Minute” kommt direkt unserem Magazin

    Hier für beide Spendenanliegen die richtige Kontoverbindung:
    Deutsche Debattiergesellschaft
    Kontonr. 801019
    bei Deutsche Bank
    BLZ 10070024