„Ihr
habt viel mehr drauf als so mancher professionelle Berater da draußen…“
Das
zweite Modul des 5. Ausbildungsjahrganges „Train the Trainer“ in Kassel
„Bei einem Training für das Kommando Spezialkräfte habe
ich erst wirklich gelernt, wie ich bei einem Seminar damit umgehe, dass ich
abends nicht wissen kann, welche Teilnehmer morgens da sein werden:
‚Kann‘-Inhalte einbauen, die bei Bedarf kürzer sein, oder sogar weggelassen
werden können“, lässt Master-Trainer Simon Wolf aus seinem umfangreichen
Erfahrungsschatz durchblicken. Um ihn herum sitzen vier Teilnehmer*innen des
zweiten Moduls des „Train the Trainer“-Programmes der Deutschen
Debattiergesellschaft. Gemeinsam mit dem Coach arbeiten sie ihre Erfahrungen
aus dem gerade als Teil der Ausbildung im heimischen Debattierclub gehaltenen
Seminare auf. Robert Epple hat in Göttingen einen Workshop zu Fehlschlüssen und
Scheinargumenten gegeben: „An der Ausbildung schätze ich besonders, dass die
Trainer uns als Partner auf Augenhöhe helfen, in die Rolle als Lehrer
reinzuwachsen, gerade auch methodisch“, sagt er, „der Betreuungsschlüssel ist
dabei natürlich hervorragend“.
Gerrik Verhees in Action
In dieser privilegierten Situation arbeiteten die 16 angehenden Trainer*innen aus Clubs zwischen Tübingen und Hamburg, Münster und Dresden von Freitag- bis Sonntagnachmittag unter der Leitung von 4 Master-Trainer*innen intensiv an ihrem Repertoire. Master-Trainer waren bei diesen beiden Ausbildungsgängen: Sarah T. P. Andiel, Thore Andiel, Jens Fischer, Farid Schwuchow, Marietta Gädeke, Karsten Stölzgen und Simon Wolf. Auch Daan Welling aus der Partnerorganisation IDEA war zu besuch. Im Vordergrund standen der Ausbau des methodischen Werkzeugkoffers und die Übung von Standardsituationen. So schloss der Samstagabend beispielsweise mit fordernden Rollenspielen zu „Schwierigen Situationen“ im Training ab. In den kommenden sechs Monaten sind die in solchen Wortgewittern fein geschliffenen, angehenden Trainer*innen nun in der Pflicht, ein Zertifizierungstraining zu halten, um auf der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft 2019 in Heidelberg ihre Urkunden entgegennehmen zu können. Wer sich also in nächster Zeit noch ein qualitativ hochwertiges Seminar in den heimischen Verein holen möchte, kann Kontaktdaten bei Sarah T. P. Andiel erfragen.
Die DDG bekommt stätig neue Mitglieder. Doch wer sind diese „Neuen“ eigentlich? Was bewegt sie und wie stellen sie sich ihre Zukunft vor? Um diesen Fragen auf die Spur zu kommen, haben wir mit Elisabeth Vikydal gesprochen. Sie ist Ende Oktober 2018 Mitglied geworden und war auch schon auf dem Wiener After Work zum 15. DDG Geburtstag und auf dem DDG Netzwerktag.
Elisabeth wird von allen nur Elli genannt, man hört sie meist vom weiten laut lachen und ihr österreichischer Akzent ist unverwechselbar. Sie ist aktiv im DK Wien, gibt Schülern in ihrer Freizeit Debattiertrainings und studiert Kunstgeschichte.
Netzwerkreporter: Warum hast du dich für Kunstgeschichte als Studium entschieden?
Elli: Nachdem ich die Matura gemacht habe, das ist österreichisch für Abitur, war ich ein halbes Jahr in Rom Au Pair und habe Freunde kennengelernt. Einige davon waren Kunsthistoriker und ich war sehr viel im Museum in Rom. Dort ist die Kunst unglaublich vielschichtig. Das hat mich begeistert, und ich habe mich für dieses Studium entschieden.
Elisabeth bei einer Showdebatte im vergangenen Jahr im Haus der Baker McKenzie Kanzlei in Wien
Netzwerkreporter: Wie sehr geht dir die Frage: „Was willst du damit machen?“ auf die Nerven?
Elli: Oh Gott, die geht mir richtig auf die Nerven. Weil ich keine Antwort dafür habe. Im Endeffekt ist meine Antwort: Ich werde mit dem nichts machen. Weil ich nicht im Kunstbereich arbeiten will. Ich habe im Debattieren mehr fürs Leben und mehr umsetzbare Fähigkeiten für die Arbeitswelt als an der Uni gelernt. Meine Eltern fragen mich auch immer was ich werden will. Das ist eine schwere Frage. Zurzeit unterrichte ich Schüler und Schülerinnen im Debattieren. Es ist spannend, mit den Lehrern und Schülern zu arbeiten. Träger des Projekts ist die Arbeiterkammer Wien. Diese Arbeit macht mir wirklich viel Spaß und ich könnte sie mir auch längerfristig vorstellen.
Netzwerkreporter:Bist du jemand, der primär von Spaß getrieben ist und ihm folgt, oder hast du klare Ziele im Leben?
Elli: Mir sind Leute suspekt, die mit 10 Jahren schon wissen, was sie tun wollen. Die ganz sicher sagen: “Ich wohne dann in der Straße meiner Mutter, habe den einen Job und wenn das dann nichts wird, bricht die Welt zusammen.” Ich bin mehr jemand, der sieht, wo das Leben mich hinführt. Es ist für mich nur wichtig, dass ich nicht gelangweilt bin und Herausforderung habe.
Netzwerkreporter:Was war die letzte Herausforderung für dich?
Elli: Ich habe für die Uni eine literaturwissenschaftliche Hausarbeit geschrieben, da habe ich mich lange vor gedrückt, weil ich dachte, ich schaffe das nicht. Ich hatte in der Schule Probleme mit meiner Deutschlehrerin und daher eine ziemliche Blockade. Aber am Ende habe ich ein „Sehr Gut“ bekommen. Das war ein schönes Erlebnis, weil ich gedacht habe, nur weil dir jemand in der Vergangenheit gesagt hat, wie inkompetent du bist, bedeutet es irgendwann nichts mehr. Nur weil dich Hater runter machen – um es neumodisch auszudrücken –, heißt das nicht, dass es stimmt. Ich glaube, ich habe auch gelernt, an mich selbst zu glauben und diesen Glauben aus vielen Situationen zu nehmen. Wir organisieren gerade die Campus-Debatte in Wien und ich bin nun zum ersten Mal in der Position, Wissen weiter zu geben, z.B. zur Organisation und Social Media. DAs ist ein Neues, aber großartiges Gefühl: Experte zu sein und zu wissen, dass man Wissen weitergibt.
Netzwerkreporter:Motiviert es dich, Dinge weiter zu geben?
Elli: Also ich könnte kein Streetworker sein, das würde mich runterziehen. In sozialen Berufen brauchst du eine dicke Haut, damit dir vieles nicht nahe geht. Das habe ich nicht. Aber ich finde es toll, mit Menschen zu arbeiten und soziale Dinge zu machen. Administrative Arbeit wäre nichts für mich.
Netzwerkreporter:Stell dir vor, ein Alien nimmt aus der Ferne zu dir Kontakt auf, und er wünscht sich, dass du dich beschreibst. Was wäre diese Beschreibung?
Elli: Du stellst Fragen! Mein Charakter ist liebevoll und nicht misstrauisch, ich bin schlagfertig und kann mal einen wilden Spruch raushauen. Ich finde es schwer, mich selbst als intelligent zu Bezeichnen. Ich glaube, das ist so eine Frauenkrankheit. Ein Mann hätte kein Problem, das von sich zu geben. Wissbegierig bin ich, das kann ich sagen. Ich bin ziemlich wissbegierig und kann mich mit einem einzigen Thema tagelang beschäftigen.
Netzwerkreporter:In welches Thema hast du dich zuletzt hineingestürzt?
Elli: Jetzt gerade habe ich Wiedererzählungen von griechischen Mythen. Zum Beispiel „Das Lied von Achilles“ von Madeline Miller. Sie erzählt die Geschichte von Patroklos und Achilles, die beste Freunde in der Ilias waren. Aber in ihrer Wiedererzählung sind sie Geliebte. Das Buch erzählt die Geschichte der Ilias aus der Sicht des Liebespaares wieder. Von der gleichen Autorin gibt es auch das Buch Circe, das das Leben der Nymphe Circe feministisch aufarbeitet. Und dann lese ich alles und schaue alles, was es dazu gibt. Ich habe mir auch die Ilias geholt und stürzte mich in das Thema.
Netzwerkreporter:Du hast jetzt ein Plakat, auf das du drucken kannst, was du willst und es hinstellen kannst, wo du willst. Was wäre drauf und wo kommt es hin?
Elli: Ich hasse unsere Regierung. Unsere Version von der AFD hat ja gerade eine Koalition mit unserer Version von der CDU. Sie machen mich wütend. Sie drehen Bildungsreformen zurück und stehlen von den Bedürftigen. Wenn ich so ein Plakat hätte, würde es ein riesiger Mittelfinger sein und ein Spruch wie: „Strache und Kurz Schleichts eich!“
Das von Elli gewünschte Plakat, gemalt von Jule auf einer virtuellen Betonwand.
Netzwerkreporter:Wenn du jetzt ein Aufruf starten könntest, um jemanden zu finden, um etwas zu starten, etwas anzufangen, zu bewegen oder zu machen. Was würdest du fragen?
Elli: Ich habe Angst vor der politischen Lage in Europa und Österreich und mir ist demonstrieren nicht genug. Wenn jemand etwas mit mir gegen den Strom von Rechts tun könnte, das wäre super. Ich weiß selbst nicht wie, eine Idee wäre also toll. Aber dennoch: ich will mitmachen!
DDG-Mitglied Samira Khodaei lebt in München und arbeitet bei der vr-on GmbH im Business Development: Das Startup arbeitet daran, dass sich Mitarbeiter von Unternehmen in der virtuellen Realität zu Meetings treffen können.
Der DDG-Netzwerkreporter traf sich mit Samira Khodaei noch im schnöden Skype, um etwas zu reden. In Bayern war Schneechaos und Verbindungsprobleme hatten wir auch, die Verbindung brach mehrmals ab. Es ist noch ein langer Weg bis zur perfekten virtuellen Realität. Trotzdem kam ein schönes Gespräch zustande – Samira vermittelt dir gleich das Gefühl, dass alles gut ist – egal wie gestresst man selbst ist. Sie lacht unglaublich viel und man will ihr einfach zuhören. Wir haben trotzdem mitgeschrieben.
Netzwerkreporter: Was genau machst du in deinem Job?
Samira: Mein Jobtitel lautet “Business Development”. Das ist alles und nichts zwischen Marketing, Vertrieb und technischem Consulting. Mein Unternehmen heißt vr-on. In meinem Studium habe ich mich mit Informatik und Spiele Programmieren beschäftigt. Ich habe dann die Schwierigkeit gehabt, zwei Mal den Jobeinstieg zu haben.
Mein erster Versuch lief etwas holprig, weil ich mich damals auf eine technische Stelle beworben habe, man aber eigentlich jemanden im Eventmanagement gesucht hat. Damals habe ich einfach zugesagt und nicht richtig darüber nachgedacht. Nach einem Dreiviertel Jahr habe ich dann festgestellt, dass das einfach nicht das ist, was ich machen möchte. Ich habe mich technisch unterfordert gefühlt. Hinzu kam, dass sich 2016 fast jedes Unternehmen als virtuelle Realität, kurz VR, Unternehmen hingestellt hat. Das war eigentlich genau das, was ich machen wollte, meine Firma bot mir aber trotz Versprechen kaum etwas in diesem Bereich. Also habe ich nach einem Dreiviertel Jahr gedacht: „Fuck it, ich suche mir was Neues, ein Startup.“
Meine heutigen Chefs bei vr-on machen seit den 1990 Jahren VR, sind quasi VR-Veteranen. Das fand ich attraktiv, ein Startup mit viel Background.
DD-Mitglied Samira Khodaei (c) Debating Society Paderborn
Netzwerkreporter: Was genau ist VR?
Samira: Virtual Reality – also VR – kam durch die Oculus Rift (ein Head-Mounted Display, also eine schwere Brille, die sich die Nutzer auf den Kopf setzen und in der sie direkt in Bildschirme schauen, Anm. d. Red.) – 2014 richtig groß raus, und es gab einen Hype-Zyklus, so wie aktuell bei Augmented Reality. VR und AR sind Begriffe, die immer wieder auf diesem Hype-Zyklus herumreiten.
Schon in den 1960 Jahren und 1990 Jahren gab es solche Hype-Zyklen. Als in den Neunzigern ein Sprung in der Computergrafik kam, konnte man 3D Räume realisieren. Es gab mal die Idee, das ultimative Display zu bauen. Es gab riesige Räume, die mit 3D Beamern ausgestattet waren. Mit 3D Brillen konnte man sich Objekte in 3D anschauen. Diese Räume kosten locker eine halbe Million. In diesen Räumen konnte man aber nur auf eine Person tracken: Nur von einer Person konnten Bewegungen dargestellt werden. Das führte für alle anderen meistens sofort zur Motion Sickness, ihnen wurde also schlecht, weil sie Dinge sahen, die sie selbst nicht ausführten.
Erst im Jahr 2016 kam Schwung in den Markt durch HMD, also die Head-Mounted Displays. Jetzt besteht erstmals die Möglichkeit, diese Brillen für den Cosumer Market zu nutzen. Die Brillen sind zwar immer noch sehr teuer, aber für KMUS erschwinglich.
Netzwerkreporter: Für wen ist VR denn jetzt interessant?
Samira: Jetzt vor allem für kleine und mittlere Unternehmen. Zum Beispiel Architekturbüros. Die hatten bisher nicht die Kapazität, große 3D Räume zu bauen, im Gegensatz zur Automobilindustrie. Jetzt ist das Spannende, dass man kollaborativ arbeiten kann. Sprich, man kann von verschiedenen Stadtorten gemeinsam an einer Session teilnehmen. Ich habe beispielsweise einen VR-Meetingraum, in dem ich an einem neuen Auto mit Designern, Ingenieuren und allen möglichen Beteiligten gemeinsam arbeiten kann. Alle setzen sich dort, wo sie sind, ihr Headset auf und schauen sich gemeinsam den Datensatz an, machen Änderungen und geben sie frei. Das Produktdatenmanagement speichert und verwaltet die Daten, und damit das Ergebnis der Produktentwicklung und stellt sie in nachgelagerten Phasen des Produktlebenszyklus weiter zur Verfügung.
Diesen ganzen Prozess betreut vr-on. Wir entwickeln die Software, in der das geht und arbeiten im Bereich Business-to-Business. Gerade zum Beispiel für Architekten ist Bauwerksdatenmodellierung (BIM) wichtig. Also die optimierte Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Bauwerken mit Hilfe von Software.
Netzwerkreporter: Kannst du uns noch ein konkretes Beispiel nennen?
Samira: Wir haben eine Supermarktkette als Kunden, der seine Stores damit einrichtet. Früher mussten sie für ein neues Ladenkonzept einen Laden in einer Halle komplett und exakt aufbauen, damit der Vorstand durchlaufen konnte. Und das mehrfach, für mehrere Entwürfe. Mit unserer Software können sie sich das sparen. Am Ende läuft man vielleicht noch einmal final durch diesen Laden, aber alle zehn Runden vorher kann der Vorstand in VR machen. Das ist eine wahnsinnige Ersparnis, wenn man den Vorstand nicht zu solchen Abstimmungen einfliegen muss.
Netzwerkreporter: Vorhin sagtest du, du wolltest unbedingt in den Bereich virtuelle Realität?
Samira: Ich bin ja vom Fach her Medienwissenschaftlerin. Ich habe mich an der Uni für 360°Filme interessiert. Da kann man eigentlich alles, was man so gelernt hat, erstmal in die Tonne kloppen, weil sehr viele Strategien, Arbeitsweisen, Abläufe komplett aufgebrochen sind. Man kann nicht mehr so viel und so schnell schneiden, wie die Zuschauer es eigentlich von der Sehgewohnheiten her kennen Und man muss die Logistik des Drehs komplett verändern: Wo versteck ich die Leute, die sonst eigentlich hinter der Kamera stehen? Die Filme sind wieder viel näher am Theater.
Erlebnisse in der VR gehen dann noch einen Schritt weiter: Im 360° Film sehe ich nur zu, ich stehe im Raum wie ein Geist. In der VR kann ich interagieren. Das fand ich super spannend. Als Medienwissenschaftler haben wir unsere primären, sekundären und tertiären Medien und die sind alle schön sortiert und eingeordnet. Wir haben Luhmann, McLuhans und alle möglichen Soziologen und Forscher, die sich zu verschiedenen Medien und ihren Wirkmechanismen geäußert haben. Doch wenn wir in eine virtuelle Welt gehen, was passiert dann dort?
Ich glaube, es ist wichtig, dass in das VR-Feld nicht nur Leute reingehen, die Sachen bauen, sondern auch Leute, die überlegen, was es bedeutet, wenn man so eine VR aufbaut: Welche Konsequenzen für andere kann das haben? Ich glaube es ist wichtig, dass Geisteswissenschaftler, Soziologen und Medienwissenschaftler in VR reingehen und das auch mitgestalten.
Netzwerkreporter: Entwickelt sich der Markt wirklich in Richtung virtuelle Realität?
Samira: Ja, immer mehr Firmen probieren sich damit aus. Sie kaufen sich die Brillen und schauen, wie man sie einsetzen kann.
Netzwerkreporter: Du hast erzählt, dass du zweimal starten musstest. Bei deinem ersten Arbeitgeber hast du recht schnell gemerkt hast, dass du da nicht hinpasst. Wie schwer ist so eine Entscheidung?
Samira: Ja, das war nicht der angenehmste Schritt. Aber etwas, was ich echt empfehlen würde. Ich bin eigentlich niemand, der ständig schlecht gelaunt ist oder nur am meckern ist. Aber in diesem Unternehmen war ich das. Ich bin nicht einmal nach Hause gekommen und hatte gute Laune. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass ich ausgenutzt werde.
Ich hatte eine klare Vorstellung gehabt, was ich in diesem Unternehmen machen möchte und wo ich hinwill und für mich war dieser Job im Eventmanagement ein Kompromiss. Eigentlich wollte ich ja im technischen Bereich arbeiten. Das hatte ich auch früh gesagt. Ein Gespräch darüber führte aber nur dazu, dass ich quasi 2 Jobs gemacht habe. Das wollte ich langfristig auch nicht. Daher habe ich gekündigt und nach etwas Neuem gesucht. Diesen Schritt kann ich wirklich nur jedem empfehlen: Hinterfragen, wo man hin will. Bringt mich mein aktueller Weg dorthin? Was muss ich dafür ändern? Man muss sich nicht selbst mit dem falschen Job klein machen.
(c) Samira Kohdaei
Netzwerkreporter: Stell dir vor, du hättest ein Plakat, auf das du drucken kannst, was du willst. Was wäre da drauf und wo kommt es hin?
Samira: Ich habe jetzt wieder angefangen zu malen, Acrylfarbe genommen und so ein Krackelmuster da drauf gemacht. Ich habe so eine blaue Wand bei mir zu Hause. Da würde das hinkommen. Das würde ich machen.
Netzwerkreporter: Wenn du jetzt ein Aufruf starten könntest, um etwas zu starten, etwas anzufangen und zu bewegen. Was würdest du fragen?
Debatten in 360 ° Videoformat – Ich will wissen, ob das funktionieren würde!